„Wozu brauchen wir überhaupt noch ein Büro?“: Filmdokumentation „Aufbruch“ über den Axel-Springer-Neubau erscheint zum Richtfest am 4. September 2018

Freya Schulte-Wintrop Presseinformation

Dass ein neues Bürogebäude nicht nur für Architekten, Ingenieure und Handwerker eine Herausforderung sein kann, beweist eine Filmdokumentation über den Axel-Springer-Neubau, die pünktlich zum Richtfest am 4. September erstmals veröffentlicht wird. Das Gebäude steht schon heute für eine avantgardistische Architektur und kühne Ingenieurskunst, hat aber gleichzeitig einen klaren Zukunftsauftrag für das Unternehmen und seine Mitarbeiter: Den notwendigen kulturellen Wandel bei Axel Springer durch moderne Arbeits- und Kommunikationskonzepte zu beschleunigen. „Aufbruch“, so der Titel der Dokumentation, zeigt den Enthusiasmus der Mitarbeiter und ihre Neugier auf das neue Gebäude, aber auch die Herausforderung, sich intensiv mit der Zukunft des Arbeitens und mit der Unternehmenskultur bei Axel Springer auseinanderzusetzen. „Dieses Gebäude soll ein Ausdruck der radikalen Erneuerung dieses Unternehmens werden und deutlich machen, dass diese Erneuerung nie zu Ende ist“, so Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender Axel Springer SE. Der Film soll allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Mut machen, den eingeschlagenen Weg entschlossen fortzusetzen.

Eine zentrale Frage des 15-minütigen Films ist: Warum braucht es im digitalen Zeitalter überhaupt noch ein Büro? „Der einzige Grund, warum es das noch braucht, ist das Organisieren von menschlicher Interaktion, Begegnung und zum Entwickeln und Austauschen von Kreativität“, ist Mathias Döpfner überzeugt. Wenn sich achtzig bis neunzig Prozent der heutigen Arbeit von überall erledigen ließe, könne avantgardistische und ästhetische Architektur zum Anziehungspunkt und Ort der Begegnung werden. Dies soll der Axel-Springer-Neubau leisten, der im Frühjahr 2020 eröffnet und dann Raum für bis zu 3.500 Arbeitsplätze bieten wird.

Der niederländische Architekt Rem Koolhaas, Office for Metropolitan Architecture (OMA), beschreibt den Auftrag des Axel-Springer-Neubaus als eine Art „Kommunikationsmaschine“, die die zunehmende Isolierung der Mitarbeiter in der digitalen Welt durch eine transparente und offene Gebäudestruktur auflösen und in ein produktiveres Miteinander umwandeln soll.

Der dreizehngeschossige Neubau entsteht im Herzen des früheren Zeitungsviertels und entlang des ehemaligen Grenzverlaufs, der sich quer durch das Gebäude zieht. Das Innere werden miteinander verbundene Terrassen, viele Glasflächen und ein circa 45 Meter hohes Atrium prägen, das sich zum bestehenden Verlagsgebäude und der Stadt hin öffnet.

Die Kölner Filmproduktionsfirma Zeitsprung Pictures GmbH produzierte den Film im Auftrag der Axel Springer SE. Es ist bereits die zweite Dokumentation zum Bauprojekt. Den Auftakt machte zur Grundsteinlegung am 2. Mai 2017 das Filmkapitel „Das Fundament“. Der Film zeichnete mit bis dato teilweise unveröffentlichten Zeitdokumenten sowie Interviews mit Zeitzeugen gesamtdeutsche Historie nach, die sich auf dem Baugrundstück zugetragen hat.

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