Das Baukonzept

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In unmittelbarer Nachbarschaft zu bestehenden Hochhäusern und zur Axel-Springer-Passage in Berlin entsteht der Axel-Springer-Neubau. Nach Fertigstellung werden getönte Glasflächen und Elemente in 3D-Optik die Fassade des lichtdurchfluteten Bürogebäudes prägen.

Die außergewöhnliche Architektur des Axel-Springer-Neubaus steht für die Zukunft des Arbeitens in einem digitalen Verlag. Moderne Arbeitsplätze sollen die Zusammenarbeit und den Austausch der Mitarbeiter fördern.

„Mit unserem Neubau wollen wir die Axel-Springer-Familie in Berlin räumlich zusammenbringen und zugleich die Zukunft des Arbeitens in der digitalen Welt durch Architektur gestalten. Es geht um ein symbolkräftiges Zuhause, aber vor allem um kulturelle Transformation durch radikal moderne Arbeitsräume.“Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender Axel Springer SE

Der Neubau entsteht auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen „Lindenpark-Gelände“ im Herzen des früheren Zeitungsviertels und entlang der ehemaligen Berliner Mauer. Der damalige Grenzverlauf zieht sich quer durch das Gebäude. Das Innere werden miteinander verbundene Terrassen, viele Glasflächen und ein 30 Meter hohes Atrium prägen, das sich zum bestehenden Verlagsgebäude und der Stadt hin öffnet.

Mit dem Bau rückt die Axel-Springer-Familie in Berlin zusammen, denn noch arbeiten viele Mitarbeiter an verschiedenen Standorten in der Hauptstadt. Insgesamt 3.500 Menschen werden in dem Gebäude arbeiten können – sowohl Mitarbeiter, die heute vom Hochhaus und der Passage noch auf die Baustelle schauen, als auch Kollegen der digitalen Unternehmen von Axel Springer in Berlin.

„Mit dem geplanten Bau hoffen wir, eine Lösung für ein zentrales Dilemma des modernen Bürolebens zu finden, in dem das Arbeiten am Computer überwiegend eine leise und zurückgezogene Atmosphäre erfordert. Wir wollen zeigen, wie man unter diesen Bedingungen eine Arbeitsumgebung schaffen kann, die sowohl Konzentration als auch lebhafte Zusammenarbeit fördert.“Rem Koolhaas, Office for Metropolitan Architecture

Geplant ist, dass der integrierte Newsroom und das Team von WeltN24 im neuen Gebäude beheimatet sein werden. In den beiden bestehenden Hochhäusern, der Passage und dem neuen Gebäude werden nach Fertigstellung zusammen etwa 5.500 Mitarbeiter tätig sein.

Dem entstehenden Neubau war ein Planungswettbewerb vorausgegangen, an dem 18 Architekturbüros teilgenommen hatten. Im Frühjahr 2014 hatte sich eine Jury für den Entwurf von Rem Koolhaas vom niederländischen Büro „Office for Metropolitan Architecture“ (OMA) entschieden.



Zahlen, Daten, Fakten zum Neubau

  • Vom 30. Juni bis zum 5. Oktober 2016 fanden auf der Baustelle vorbereitende Arbeiten statt
  • Offizieller Baustart war am 6. Oktober 2016
  • Die Gesamtmietfläche beträgt rund 52.200 Quadratmeter, die in 46 Einheiten aufgeteilt werden können
  • Der Neubau hat insgesamt 13 Geschosse (11 oberirdisch, 2 unterirdisch)
  • In der Tiefgarage wird es 190 Stellplätze geben
  • Geplante Fertigstellung des Neubaus ist im Dezember 2019
  • Generalunternehmer ist die Ed. Züblin AG

Rückblick

In der Verlagsgeschichte von Axel Springer gab es zahlreiche Grundsteinlegungen. Fotos aus dem Unternehmensarchiv zeichnen die Chronologie vergangener Zeremonien nach.

28. November 1950

Die Geschichte des Unternehmens beginnt bereits 1946 in Hamburg. Dort gründet Axel Springer gemeinsam mit seinem Vater Hinrich Springer den Axel Springer Verlag. Vier Jahre später wird der Grundstein des neuen Verlagsgebäudes gelegt. Während die Bauarbeiten noch im Gang waren, wurde im Winter 1950/1951 die Druckmaschine zusammengesetzt. In einem einfachen Holzbau wurde hier bereits 1951 das HAMBURGER ABENDBLATT gedruckt. 1984 wurde die Druckerei nach Hamburg-Ahrensburg ausgelagert.

Diese Aufnahme zeigt Axel Springer von hinten – das einzige Foto von ihm bei der Grundsteinlegung des Verlagsgebäudes in Hamburg.

25. Mai 1959

Axel Springer legt im alten Berliner Zeitungsviertel den Grundstein für das neue Druckerei- und Verlagsgebäude – in unmittelbarer Nähe zur Sektorengrenze im immer noch geteilten Berlin.

Axel Springer: „Wenn wir heute diesen ersten Stein zu einem neuen Zeitungsgebäude in einen Boden senken, der vor uns viele große Druckerei- und Verlagsgebäude getragen hat, so tun wir es in der Hoffnung, daß mit uns und neben uns andere Zeitungsgebäude emporwachsen werden und daß das Berliner Zeitungsviertel wiedererstehen und seine geschichtliche Aufgabe im Raum ganz Deutschlands erfüllen möge.“

5. September 1972

Der Grundstein für Europas größte und modernste Offsetdruckerei für Zeitungen wird in Essen-Kettwig gelegt. Nach einem Großbrand 1998 entstand bis 2004 ein Neubau mit Produktionsanlagen modernster Technik.

Das Foto zeigt die Verlötung der Grundsteinkassette des Grundsteins der Offset-Druckerei in Essen Kettwig.

2. Mai 1982

An seinem 70. Geburtstag legte Axel Springer den Grundstein der Offsetdruckerei in Ahrensburg, vor den Toren Hamburgs.

20. November 2000

41 Jahre nach Eröffnung des goldenen Verlagsgebäudes feiert die Axel Springer SE die Grundsteinlegung des neuen Ergänzungsbaus an der Kochstraße – in der Fortführung der Vision von Verleger Axel Springer, mit seinem Verlagshaus ein Zeichen für die Freiheit zu setzen.

Friede Springer: „Einigkeit und Recht und Freiheit! Mögen die Menschen, die hier wirken, und die Medien, die hier entstehen, sich diesem Credo stets verpflichtet fühlen.“

28. November 1950

Die Geschichte des Unternehmens beginnt bereits 1946 in Hamburg. Dort gründet Axel Springer gemeinsam mit seinem Vater Hinrich Springer den Axel Springer Verlag. Vier Jahre später wird der Grundstein des neuen Verlagsgebäudes gelegt. Während die Bauarbeiten noch im Gang waren, wurde im Winter 1950/1951 die Druckmaschine zusammengesetzt. In einem einfachen Holzbau wurde hier bereits 1951 das HAMBURGER ABENDBLATT gedruckt. 1984 wurde die Druckerei nach Hamburg-Ahrensburg ausgelagert.

Diese Aufnahme zeigt Axel Springer von hinten – das einzige Foto von ihm bei der Grundsteinlegung des Verlagsgebäudes in Hamburg.

25. Mai 1959

Axel Springer legt im alten Berliner Zeitungsviertel den Grundstein für das neue Druckerei- und Verlagsgebäude – in unmittelbarer Nähe zur Sektorengrenze im immer noch geteilten Berlin.

Axel Springer: „Wenn wir heute diesen ersten Stein zu einem neuen Zeitungsgebäude in einen Boden senken, der vor uns viele große Druckerei- und Verlagsgebäude getragen hat, so tun wir es in der Hoffnung, daß mit uns und neben uns andere Zeitungsgebäude emporwachsen werden und daß das Berliner Zeitungsviertel wiedererstehen und seine geschichtliche Aufgabe im Raum ganz Deutschlands erfüllen möge.“

5. September 1972

Der Grundstein für Europas größte und modernste Offsetdruckerei für Zeitungen wird in Essen-Kettwig gelegt. Nach einem Großbrand 1998 entstand bis 2004 ein Neubau mit Produktionsanlagen modernster Technik.

Das Foto zeigt die Verlötung der Grundsteinkassette des Grundsteins der Offset-Druckerei in Essen Kettwig.

2. Mai 1982

An seinem 70. Geburtstag legte Axel Springer den Grundstein der Offsetdruckerei in Ahrensburg, vor den Toren Hamburgs.

20. November 2000

41 Jahre nach Eröffnung des goldenen Verlagsgebäudes feiert die Axel Springer SE die Grundsteinlegung des neuen Ergänzungsbaus an der Kochstraße – in der Fortführung der Vision von Verleger Axel Springer, mit seinem Verlagshaus ein Zeichen für die Freiheit zu setzen.

Friede Springer: „Einigkeit und Recht und Freiheit! Mögen die Menschen, die hier wirken, und die Medien, die hier entstehen, sich diesem Credo stets verpflichtet fühlen.“